Forschungsergebnisse bestätigen die Wirkung des Yoga

Die Humboldt-Universität Berlin über die “Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie”:
“Es ergab sich eine signifikante Verringerung der Schmerzintensität und Schmerzdauer bereits nach vierwöchiger Yogapraxis”.

Die Abteilung für Innere Medizin, Universität Würzburg über physiologische und psychologische Auswirkungen von Yoga (Scientific Research on Yoga, Lifeforce 2002):
“Die Yoga-Gruppe zeigte “wesentlich höhere Werte in Lebenszufriedenheit und geringere Werte in Erregbarkeit, Aggressivität, Offenheit, Emotionalität und somatischen Beschwerden” sowie “signifikante Unterschiede im Umgang mit Stress und Stimmungen”.

Das psychosomatische Institut der Universität Köln zu möglichen Zusammenhängen zwischen Stressverarbeitung und Yogapraxis:
“Die Versuchspersonen, die Yoga praktizierten zeigten (…) eine höhere Lebenszufriedenheit, gleichzeitig geringere Erregbarkeit, Aggressivität, Offenheit und Emotionalität. Zwar nicht statistisch auffällig, aber einen Trend aufzeigend, waren körperliche Beschwerden und Extraversion in der Kontrollgruppe höher.”

F. Jürgen Schell: Yoga – Schlüssel zur Stressbewältigung, Verlag Via Nova, Petersberg 1998. S. 53
“Auf der physischen Ebene bewirkt Yoga eine Steigerung der körperlichen Fitness und die Verschiebung des vegetativen Zustands zugunsten des vagalen Anteils. Damit wird die Stressreaktion im Körper gedämpft und eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Stressreizen erzielt. Damit stellt Yoga eine Form der aktiven Regeneration dar.”

(a.a.O., S. 65)
“Kybernetisch gesehen, fördert der Yoga die Anpassungsfähigkeit des Körpers durch Stabilisierung vegetativer Regelkreise. (…) So wird die Anpassungsfähigkeit des Körpers bei Störungen der Umweltfaktoren verbessert.”

Dr. med. Dietrich Ebert, Universität Leipzig:
“Die starke afferente Signalisation bewirkt (…) eine allgemeine Aktivierung des Zentralnervensystems. Das nach dem Yoga subjektiv zu vermerkende Frischegefühl und EEG-Befunde … bezeugen diesen Zusammenhang.”
“Die vegetative Balance wird verbessert (optimiert), d.h. es stellt sich ein vegetativer Status ein, den man am besten als Anti-Stress-Wirkung einstufen sollte.”
“Die Belastungsumverteilung in den Gelenken, insbesondere der Wirbelsäule, hat einerseits den Effekt der Entlastung sonst stereotyp und einseitig belasteter Gelenkteile (…), andererseits durch Druckumverteilung ernährungsfördernde Wirkung auf die bradytrophen Gewebe. Diese Effekte bedeuten geradezu eine “Physiotherapie mit körpereigenen Mitteln”.

Dr. med. Dietrich Ebert: Westliche Medizin und Yoga. Die verschiedenen Wirkungen der Asanas. (In: Berufsverband Deutscher Yogalehrer (Hrsg.): Der Weg des Yoga, Verlag Via Nova, Petersberg 1991, S. 280- 284):
“Alle asanas (…) wirken konzentrationsschulend. Die sensomotorische Regleroptimierung … bildet mit der mentalen Konzentration eine psychosomatische Einheit, eines bedingt das andere.”

Christiana Kühn: Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt-Universität, Berlin (Dissertation), 1996 (zitiert in: Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (Hrsg.): Yoga im Spiegel der Wissenschaft):
“Bei den Probanden mit Hypertonie wurden ebenfalls “signifikante systolische und diastolische Blutdrucksenkungen” beobachtet.”

Das Herzzentrum Bad Krozingen über die Wirksamkeit von Atemübungen bei Herzinsuffizienz (Luciana Bernardi; Giammario Spadacini; Jerzy Bellwon; Ramiz Hajric; Helmut Roskamm und Axel W. Frey: Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure. In: The Lancelet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308 – 1311, zitiert in: Berufsverband der Yogalehrenden a.a.O.):
“Festgestellt wurden ein signifikanter Anstieg der arteriellen Sauerstoffsättigung und signifikanter Anstieg der alveolären Ventilation sowie eine Verbesserung der subjektiven Befindlichkeit der Probanden.”

Studie zum Einsatz von Hatha-Yoga beim sogenannten Karpaltunnelsyndrom (Marian S. Garfinkel et al.: Yoga-based intervention for carpal-tunnel-syndrom – A Randomized Trial, in: Journal of the American Medical Assoziation, Vol. 280, No. 18 (November 11) – 1998, 1601 – 1603), zitiert in: Berufsverband der Yogalehrenden a.a.O.):
“Das Ergebnis war eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand sowie eine deutliche Schmerzreduzierung.”

Mehr als 500 weitere Studien über die Wirksamkeit des Yoga findest du unter:

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